Klima

Am Rande der Freistadt Rust verläuft auf der dem See abgewandten Seite ein Hügelzug der sich von Schützen am Gebirge über Rust, sowie Mörbisch bis nach Fertörakos (Kroisbach), bereits in Ungarn gelegen, erstreckt. Diese Erhebungen stellen gemeinsam mit dem Leithagebirge die östlichsten Ausläufer der Alpen dar. Das Ruster Hügelland kann zwar nur eine geringe Höhe aufweisen aber es bildet einen guten Schutz gegen Unwetter aus dem Westen, Hagel wird öfters in Richtung Süden abgelenkt und Gewitterbänke neigen dazu Richtung Leithagebirge, also Nordosten, abzudriften. Auf der anderen Seite des Ortes beginnt der Neusiedlersee, das Tor zur pannonischen Tiefebene und somit liegt Rust eigentlich zwischen zwei Welten, den Alpen und der weitläufigen Steppenlandschaft die sich im Seewinkel zu erstrecken beginnt. Diese einzigartige Lage ermöglicht, bei Flora und Fauna, einen ungewöhnlichen Artenreichtum. Das Ruster Hügelland bietet die Möglichkeit die Rieden an Süd/Südosthängen anzulegen. Diese in einer Art Halbkreis zum See hin abfallende Lage erzeugt ein einzigartiges Kleinklima, wie es an anderen Orten selten zu finden ist. (Siehe Ausbruch!) Im Süden der Stadt herrschen steinige, kristalline Böden vor, im Westen die trockenen und sandigen Böden und im Norden gibt es kalkhaltigen Lagen mit Meeresablagerungen, Muschelkalkböden und gelegentlich so manchem urzeitlichem Fundstück.
© diese literarischen Texte stammen aus der Feder meines lieben Freundes Michael π |
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